Direkt zum Inhalt springen

Stadt ist.
Stadt ist.

Projekt "Heisse Brunne" wird weiter verfolgt

Projekt "Heisse Brunne" wird weiter verfolgt

Der Stadtrat Baden beantragt der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 3. Dezember 2018  einen Verpflichtungskredit zur Realisierung eines heissen Thermal-Brunnens im Bäderquartier. Für den Betrieb und Unterhalt soll die Einwohnergemeinde aufkommen.

Der Stadtrat begrüsst die Idee eines "Heisse Brunne" als aussergewöhnliches und hinsichtlich seiner Wirkung zur Stärkung und Wiederbelebung der Bäder überaus passendes Angebot. Das Projekt Heisse Brunne soll das Badener Thermalwasser öffentlich erlebbar machen und wird die auf ein sehr positives Echo stossenden temporären Becken des Vereins "Bagni Popolari" sowie das Thermal-Fussbad ersetzen. Er reiht sich als weitere Perle in die Vision der Kulturvermittlung Bäder ein und stärkt diese nachhaltig. Der Stadtrat hat eine von der Ortsbürgergemeinde angeregte und von der Josef und Margrit Killer-Schmidli Stiftung mitfinanzierte Machbarkeitsstudie zur Konzeption einer Brunnenanlage zur Kenntnis genommen und dankt dem Verein Bagni Popolari für die ausserordent­li­che, umfangreiche und seriöse Arbeit. Als nächster Schritt wird das Projekt, nach Bewilligung durch die Ortsbürgergemeindeversammlung und den Einwohnerrat, überarbeitet und als Bauprojekt fertig gestellt.

Die Ortsbürgergemeinde bekundet grosses Interesse und die Bereitschaft, Thermalwasser dauerhaft für einen öffentlich nutzbaren Brunnen im Bäderquartier zur Verfügung zu stellen. Die Finanzkommission der Ortsbürgergemeinde unterstützt den Vorschlag, die Finanzierungskosten durch die Ortsbürgergemeinde zu tragen. Für die Finanzierung der Erstellungskosten wird der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 3. Dezember 2018 ein entsprechender Antrag für einen Verpflichtungskredit von CHF 670'000 inkl. MWSt. (Genauigkeit +/- 25%) für die Realisierung des "Heisse Brunne" zur Genehmigung unterbreitet.

Der Übernahme des Thermalwasserbrunnens ins Eigentum der Einwohnergemeinde Baden stimmt der Stadtrat unter der Voraussetzung zu, dass diese kostenlos erfolgt und ein überzeugendes Projekt zur Umsetzung vorliegt. Die Betriebs- und Unterhaltskosten für den Brunnen sollen von der Einwohnergemeinde getragen werden. Dazu wird eine Vorlage an den Einwohnerrat ausgearbeitet. Die Kosten für Betrieb und Unterhalt werden im Falle einer Genehmigung durch den Einwohnerrat entsprechend ins Budget aufgenommen werden. Vorgesehen ist eine vertragliche Ver­einbarung mit der Regionalwerke AG Baden zur Ausführung des Unterhalts.

Die Eröffnung des "Heisse Brunne" soll zeitnah mit der Eröffnung des Thermalbads von Mario Botta erfolgen und soll die vorhandenen und künftigen Angebote in den Bädern mit seiner Ausstrahlung und Präsentationsform des Thermalwassers optimal ergänzen.

zurück